Verbandsschweißprüfung VSwP  am Sonntag, 21. Juli 2019:

Am 21.07.2019 fand die Verbandschweißprüfung Buch am Forst des Nordfränkischen Jagdgebrauchshundevereins statt. Die Arbeitsbedingungen waren nicht einfach: die große Hitzewelle der vorangegangenen Wochen mit Temperaturen um 37 Grad wurde nur durch kleinere Gewitter durchbrochen, die nur wenig Bodenfeuchtigkeit mit sich brachten. Im Wald herrschte daher große Trockenheit, was den Hunden die Arbeit zusätzlich erschwerte. Am Prüfungstag selbst war es glücklicherweise mit „nur“ knapp 30 Grad etwas kälter.

Prüfungsleiter Dr. Dr. Peter Schunk begrüßte fünf Gespanne mit Hunden verschiedenster Rassen (Deutsch Langhaar, Deutsch Kurzhaar, Deutsch Stichelhaar, Rauhhaarteckel und Großer Münsterländer), die sich alle der Prüfung auf der 20 Stunden-Fährte stellten. Die von den selbst als aktive Hundeführer tätigen Richtern gelegten Fährten erwiesen sich anspruchsvoll, das Prüfungsgelände wildreich. Sowohl Rehwild als auch Schwarzwild war im von Vorstand Werner Pietschmann zur Verfügung gestellten Waldrevier reichlich vorhanden. Alle Hunde präsentierten sich in der Prüfung bestens vorbereitet und so wurden drei erste Preise, ein zweiter und ein dritter Preis erreicht.

Die Deutsch Stichelhaar-Hündin „Bessy vom Lunsenberg“ überzeugte mit ihrer unbestechlichen Schweißarbeit die Richtergruppe. Sie brachte die Fährte ruhig und zielstrebig voran, nichts konnte sie von ihrer Konzentration ablenken. Dass in der Nacht zuvor die Sauen aktiv waren und große Teile der Prüfungsfährte umgebrochen hatten, brachte die Hündin nicht aus dem Konzept. Zusammen mit ihrer routinierten Führerin Maria Bulling fand sie in einer makellosen Arbeit zum Stück und wurde mit dem Suchensieg hierfür belohnt.

Der Große Münsterländer „Condor vom Hermannsgrund“ und Führerin Dr. Tanja Roppelt mussten während ihrer Arbeit mit zahlreichen Verleitungen umgehen: gleich am Anschuss kreuzte ein Rehbock für den Hund sichtig die Prüfungsfährte. Im weiteren Verlauf der Prüfung wurde unmittelbar vor dem Hund ein Hase hoch, der entlang der Schweissfährte flüchtete und diese gleich mehrfach kreuzte. Der Hund besann sich jedoch immer schnell wieder auf seine Aufgabe, so dass das Gespann ohne Abruf am Stück ankam. Die Richter lobten die konzentrierte und ruhige Arbeitsweise des Hundes, aber auch die Zusammenarbeit des Gespanns, das den Ib Preis erreichen konnte.

Der Ic Preis ging an den Deutsch Kurzhaar Rüden „Cash vom Entenpfuhler Forst“ mit seiner Führerin Stefanie Götz. Auch dieses Gespann zeigte eine solide Teamleistung auf der roten Fährte und gelangte ohne Abruf zum Stück.

Rauhaarteckel „Neo vom Grenzeck“ mit seinem Führer Sebastian Egermeier bewältigte die Fährte zwar ohne Abruf, aber doch mit einigen Unsicherheiten, so dass die Richter die Arbeit insgesamt mit einem SW II bewerteten.

Die Deutsch Langhaar Hündin „Walburga von der Riedleite“ und ihr Führer Klaus Gärtner hatten aufgrund der starken Verleitungen zwei Abrufe und bestanden die Prüfung mit einem dritten Preis.

Alle Gespanne zeigten bei ihrer Arbeit ihre Eignung für den künftigen Dienst am Wild und den praktizierten Tierschutz, auf den diese Leistungsprüfung hinführen möchte.

Suchenleiter Dr. Dr. Peter Schunk bedankte sich bei allen an der Prüfung beteiligten Richtern und Helfern, v.a. Revierführer und Bläser Fabian Tegge, sowie ganz besonders bei erstem Vorstand Werner Pietschmann für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Prüfung und das von ihm zur Verfügung gestellte, hervorragend bestückte, Prüfungsrevier Buch am Forst II.  - Dr. Dr. Peter Schunk


Verbandsjugendprüfung VJP am Samstag, 27. April 2019:

Auch in diesem Jahr war die VJP in Bad Staffelstein eine Prüfung mit großem Zuspruch. Von Suchenleiter Dr. Hansjörg Hümmer wie gewohnt perfekt organisiert konnten 19 Hunde acht verschiedener Rassen in insgesamt sieben Revieren von 21 Richtern bewertet werden. Die weiteste Anreise hatte ein Hundeführer aus Italien. Durch den Regen und die Temperaturabkühlung der vorangegangenen Nacht waren die Bedingungen für die Arbeit der Hunde ideal. Auch der Wildbesatz - Hasen und in etlichen Revieren auch Rebhühner - ließ genügend Möglichkeiten für die jungen Hunde zu, ihre Anlagen entsprechend zu zeigen. Vorstand Werner Pietschmann bedankte sich bei Dr. Hansjörg Hümmer für seine hervorragende Arbeit, bei den Revierinhabern für die zur Verfügung gestellten Reviere, bei den Richtern für ihren Einsatz und bei den Hundeführern für ihr Vertrauen. Alle angetretenen Hunde konnten schließlich ihr Zeugnis in Empfang nehmen. Suchensieger wurde die Erstlingsführerin Kerstin Arsoy mit ihrer Deutsch Kurzhaar Hündin Irma Frankonia mit 76 Punkten, die Hasenspur wurde mit sensationellen 12 Punkten bewertet. - Dr. Tanja Roppelt


Bringtreue BTR am Freitag, 29. März 2019:

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Bringtreueprüfung in Buch am Forst statt. Hierbei haben die Hunde die Aufgabe, einen zwei Stunden vorher in ca. 100m Entfernung ausgelegten Fuchs beim freien Stöbern zu finden und ohne Befehl ihrem Führer zuzutragen. So wird die Zuverlässigkeit des Gebrauchshundes im Bringen von zufällig gefundenem Wild unter Beweis gestellt. Sechs Gespanne stellten sich der Prüfung, vier konnten sie bestehen. Bei zwei Hund-Mensch-Teams wollte es an diesem Tag nicht so klappen, der ausgelegte Fuchs wurde vom Hund liegengelassen. Suchenleiter Werner Pietschmann und seine Mitrichter Hans Heinert und Gerhard Bär konnten schließlich folgenden Gespannen zur bestandenen Bringtreueprüfung gratulieren: Matthias Klemm mit KLM Anton vom Rezatgrund, Kerstin Renner-Hein mit UK Arnyek Csövarberki "Anni", Stefan Geng mit GS Kiwi vom Eixelberg und Ulla Kramer mit UK Tiszataji Vadasz Gubanc. Herzlich bedankte sich Werner Pietschmann außerdem bei den Bayerischen Staatsforsten für das zur Verfügung gestellte Prüfungsrevier. – Dr. Tanja Roppelt


Verbandsstöberprüfung VStP am Samstag, 19. Januar 2019:

Die Verbandsstöberprüfung eröffnete das Prüfungsjahr des Nordfränkischen Jagdgebrauchshundevereins. Sechs Gespanne stellten sich dieser Prüfung, die nachweisen soll, dass die Vierbeiner in der Lage und geeignet sind, eine Begegnung zwischen dem Wild und dem Jäger herbeizuführen. Sowohl das kalte Winterwetter, als auch die gut mit Wild besetzten Reviere versprachen beste Bedingungen für die praxisnahe Prüfung, die im Rahmen einer Jagd durchgeführt wird. Entsprechend konnten alle Hunde ihre Fähigkeiten auch ausreichend unter Beweis stellen, es kamen im Revier der Bayerischen Staatsforsten und im Gemeinschafts-Jagdrevier Buch am Forst mehrere Rotten Schwarzwild vor, zwei Sauen konnten im Verlauf der Prüfung erlegt werden. Fünf der gemeldeten Hunde bestanden die Prüfung, einer jagte sehr hartnäckig an den Sauen und folgte einer Rotte sehr weit, so dass er nicht im Rahmen der durch die Prüfungsordnung vorgegebenen Zeit zurückkehrte. Suchensieger wurde schließlich Volker Albert mit seiner KLM- Hündin Banja vom Thiergarten. Suchenleiter und erster Vorsitzender Werner Pietschmann bedankte sich bei den Teilnehmern, Richtern, Jägern und Revierinhabern für die harmonische Prüfungsatmosphäre. – Dr. Tanja Roppelt

Suchensieger VStP 2019

Volker Albert mit seiner KLM- Hündin Banja vom Thiergarten