Herbstzuchtprüfung HZP in Bad Staffelstein am Samstag, 05. September 2020:

Die erste HZP 2020 des Nordfränkischen JGV fand in Unterneuses statt. Bestes Wetter und teilweise hervorragend mit Wild ausgestattete Prüfungsreviere - es kamen mehrere Ketten Rebhühner, Hasen und Fasane vor - waren die Voraussetzung dafür, dass jeder Hund Gelegenheit hatte, sein Können im Feld unter Beweis zu stellen. Das Prüfungsgewässer erwies sich als anspruchsvoll und forderte den Hunden und Führern ihren ganzen Einsatz ab. Erfreulicherweise konnten die Verbandsrichter hier für überzeugende Arbeiten beim "Stöbern hinter der lebenden Ente" mehrfach die Traumnote 11 Punkte vergeben. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften überreichte der bewährte Suchenleiter Dr. Hansjörg Hümmer schließlich an sieben der acht angetretenen Gespanne ein Zeugnis über die bestandene HZP. Ein Teilnehmer hatte leider Suchenpech - der Hund apportierte an diesem Tag am Wasser die gefundene Ente nicht. Suchensieger wurde Patrik Albert mit der DD-Hündin "Onja vom Mühlbachtal" mit starken 186 Punkten. Dr. Hansjörg Hümmer bedankte sich ausdrücklich bei den Revierinhabern für die zur Verfügung gestellten Prüfungsreviere und ermunterte die Hundeführer, weiter mit ihren vierbeinigen Gefährten zu arbeiten. – Dr. Tanja Roppelt


Verbandsstöberprüfung VStP in Buch am Forst am Samstag, 04. Januar 2020:

Im Rahmen einer Jagd fand auch in diesem Jahr die Verbandsstöberprüfung des Nordfränkischen JGHV in den gut mit Wild besetzten Revieren um Buch am Forst statt. Sieben Hunde stellten sich dieser praxisnahen Prüfung.

Bevor die Stöberleistung unter Beweis gestellt wurde, mussten die Hunde zeigen, dass sie den nötigen Gehorsam besitzen, um bei einer Jagd den Ablauf und die Sicherheit nicht zu stören. Sie wurden zunächst in den Fächern Standruhe und Leinenführigkeit geprüft. Anschließend rückten die Prüfungsteilnehmer und die zusätzlich eingeladenen Schützen in die Prüfungsreviere ab. Nun mussten die Hunde zeigen, dass sie in der Lage sind, selbständig Wild zu finden und dieses laut vor die Schützen zu bringen. In den Stöbergebieten kamen mehrere Rotten Sauen, sowie ausreichend Rehwild und Hasen vor, so dass die Vierläufer ihr Können unter den Augen der Richter unter Beweis stellen konnten. Drei Schwarzkittel wurden schließlich im Rahmen der Prüfung mit Hilfe der Hunde von den Schützen zur Strecke gebracht.

Letztlich konnten die Richter fünf der sieben angetretenen Hunde ein Zeugnis über die bestandene Prüfung aushändigen. Zwei Teilnehmer waren von ihrem Führer ausgebildet worden, Rehwild zu ignorieren und konnten so leider im Rahmen der Prüfungsordnung nicht bestehen.

Suchensieger wurde der Kleine Münsterländer Rüde „Bob von der Dornburg“ mit seinem Führer Marco Klebrig mit der erreichbaren Höchstpunktzahl von 56 Punkten. Suchenleiter Werner Pietschmann bedankte sich bei den Revierinhabern und den Bayerischen Staatsforsten für die zur Verfügung gestellten Prüfungsreviere. Er betonte, dass die Verbandsstöberprüfung besonders in der heutigen Zeit an Bedeutung gewinnt und es im Sinne des Tierschutzes sehr

wichtig ist, solide ausgebildete Solojäger für den Jagdbetrieb zur Verfügung zu stellen. – Dr. Tanja Roppelt