Verbandsstöberprüfung VStP in Buch am Forst am Samstag, 04. Januar 2020:

Im Rahmen einer Jagd fand auch in diesem Jahr die Verbandsstöberprüfung des Nordfränkischen JGHV in den gut mit Wild besetzten Revieren um Buch am Forst statt. Sieben Hunde stellten sich dieser praxisnahen Prüfung.

Bevor die Stöberleistung unter Beweis gestellt wurde, mussten die Hunde zeigen, dass sie den nötigen Gehorsam besitzen, um bei einer Jagd den Ablauf und die Sicherheit nicht zu stören. Sie wurden zunächst in den Fächern Standruhe und Leinenführigkeit geprüft. Anschließend rückten die Prüfungsteilnehmer und die zusätzlich eingeladenen Schützen in die Prüfungsreviere ab. Nun mussten die Hunde zeigen, dass sie in der Lage sind, selbständig Wild zu finden und dieses laut vor die Schützen zu bringen. In den Stöbergebieten kamen mehrere Rotten Sauen, sowie ausreichend Rehwild und Hasen vor, so dass die Vierläufer ihr Können unter den Augen der Richter unter Beweis stellen konnten. Drei Schwarzkittel wurden schließlich im Rahmen der Prüfung mit Hilfe der Hunde von den Schützen zur Strecke gebracht.

Letztlich konnten die Richter fünf der sieben angetretenen Hunde ein Zeugnis über die bestandene Prüfung aushändigen. Zwei Teilnehmer waren von ihrem Führer ausgebildet worden, Rehwild zu ignorieren und konnten so leider im Rahmen der Prüfungsordnung nicht bestehen.

Suchensieger wurde der Kleine Münsterländer Rüde „Bob von der Dornburg“ mit seinem Führer Marco Klebrig mit der erreichbaren Höchstpunktzahl von 56 Punkten. Suchenleiter Werner Pietschmann bedankte sich bei den Revierinhabern und den Bayerischen Staatsforsten für die zur Verfügung gestellten Prüfungsreviere. Er betonte, dass die Verbandsstöberprüfung besonders in der heutigen Zeit an Bedeutung gewinnt und es im Sinne des Tierschutzes sehr

wichtig ist, solide ausgebildete Solojäger für den Jagdbetrieb zur Verfügung zu stellen. – Dr. Tanja Roppelt


Verbandsgebrauchsprüfung VGP in Mitwitz am 12. und 13. Oktober 2019:

In den Revieren um Mitwitz fand bei Kaiserwetter die diesjährige VGP des Nordfränkischen JGV statt. Suchenleiter Thomas Weisser begrüßte sechs Gespanne, die sich der Meisterprüfung in diesem Jahr stellen wollten. Die VGP ist eine Leistungsprüfung, die Hunde für den waidgerechten Betrieb der Jagd besonders hervorheben soll. Entsprechend groß sind die Anforderungen an die Mensch-Hund-Teams, die in zwei Tagen in über 20 verschiedenen Disziplinen in Feld, Wald und Wasser ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Die wildreichen, mit Rebhühnern, Hasen, Fasanen und Rehen bestückten, Prüfungsreviere verlangten vor allem im Bereich Gehorsam den Hunden einiges ab. Letztendlich konnten fünf angetretene Gespanne von Thomas Weisser ihre Urkunde entgegennehmen.

Ein Hund hatte am Wasser leider Suchenpech und konnte die Prüfung nicht bestehen. Suchensieger wurde Björn Eckert mit seinem Ungarisch Kurzhaar "Campo vom Schimberg" mit sensationellen 338 Punkten im I.Preis. Thomas Weisser bedankte sich bei allen Beteiligten und Helfern, vor allem bei den Revierinhabern für die hervorragenden Prüfungsreviere und lud bereits nächstes Jahr mögliche Interessierte zur Jubiläums-VGP ein. - Dr. Tanja Roppelt


Verbandsschweißprüfung VSwP  am Sonntag, 21. Juli 2019:

Am 21.07.2019 fand die Verbandschweißprüfung Buch am Forst des Nordfränkischen Jagdgebrauchshundevereins statt. Die Arbeitsbedingungen waren nicht einfach: die große Hitzewelle der vorangegangenen Wochen mit Temperaturen um 37 Grad wurde nur durch kleinere Gewitter durchbrochen, die nur wenig Bodenfeuchtigkeit mit sich brachten. Im Wald herrschte daher große Trockenheit, was den Hunden die Arbeit zusätzlich erschwerte. Am Prüfungstag selbst war es glücklicherweise mit „nur“ knapp 30 Grad etwas kälter.

Prüfungsleiter Dr. Dr. Peter Schunk begrüßte fünf Gespanne mit Hunden verschiedenster Rassen (Deutsch Langhaar, Deutsch Kurzhaar, Deutsch Stichelhaar, Rauhhaarteckel und Großer Münsterländer), die sich alle der Prüfung auf der 20 Stunden-Fährte stellten. Die von den selbst als aktive Hundeführer tätigen Richtern gelegten Fährten erwiesen sich anspruchsvoll, das Prüfungsgelände wildreich. Sowohl Rehwild als auch Schwarzwild war im von Vorstand Werner Pietschmann zur Verfügung gestellten Waldrevier reichlich vorhanden. Alle Hunde präsentierten sich in der Prüfung bestens vorbereitet und so wurden drei erste Preise, ein zweiter und ein dritter Preis erreicht.

Die Deutsch Stichelhaar-Hündin „Bessy vom Lunsenberg“ überzeugte mit ihrer unbestechlichen Schweißarbeit die Richtergruppe. Sie brachte die Fährte ruhig und zielstrebig voran, nichts konnte sie von ihrer Konzentration ablenken. Dass in der Nacht zuvor die Sauen aktiv waren und große Teile der Prüfungsfährte umgebrochen hatten, brachte die Hündin nicht aus dem Konzept. Zusammen mit ihrer routinierten Führerin Maria Bulling fand sie in einer makellosen Arbeit zum Stück und wurde mit dem Suchensieg hierfür belohnt.

Der Große Münsterländer „Condor vom Hermannsgrund“ und Führerin Dr. Tanja Roppelt mussten während ihrer Arbeit mit zahlreichen Verleitungen umgehen: gleich am Anschuss kreuzte ein Rehbock für den Hund sichtig die Prüfungsfährte. Im weiteren Verlauf der Prüfung wurde unmittelbar vor dem Hund ein Hase hoch, der entlang der Schweissfährte flüchtete und diese gleich mehrfach kreuzte. Der Hund besann sich jedoch immer schnell wieder auf seine Aufgabe, so dass das Gespann ohne Abruf am Stück ankam. Die Richter lobten die konzentrierte und ruhige Arbeitsweise des Hundes, aber auch die Zusammenarbeit des Gespanns, das den Ib Preis erreichen konnte.

Der Ic Preis ging an den Deutsch Kurzhaar Rüden „Cash vom Entenpfuhler Forst“ mit seiner Führerin Stefanie Götz. Auch dieses Gespann zeigte eine solide Teamleistung auf der roten Fährte und gelangte ohne Abruf zum Stück.

Rauhaarteckel „Neo vom Grenzeck“ mit seinem Führer Sebastian Egermeier bewältigte die Fährte zwar ohne Abruf, aber doch mit einigen Unsicherheiten, so dass die Richter die Arbeit insgesamt mit einem SW II bewerteten.

Die Deutsch Langhaar Hündin „Walburga von der Riedleite“ und ihr Führer Klaus Gärtner hatten aufgrund der starken Verleitungen zwei Abrufe und bestanden die Prüfung mit einem dritten Preis.

Alle Gespanne zeigten bei ihrer Arbeit ihre Eignung für den künftigen Dienst am Wild und den praktizierten Tierschutz, auf den diese Leistungsprüfung hinführen möchte.

Suchenleiter Dr. Dr. Peter Schunk bedankte sich bei allen an der Prüfung beteiligten Richtern und Helfern, v.a. Revierführer und Bläser Fabian Tegge, sowie ganz besonders bei erstem Vorstand Werner Pietschmann für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Prüfung und das von ihm zur Verfügung gestellte, hervorragend bestückte, Prüfungsrevier Buch am Forst II.  - Dr. Dr. Peter Schunk


Verbandsjugendprüfung VJP am Samstag, 27. April 2019:

Auch in diesem Jahr war die VJP in Bad Staffelstein eine Prüfung mit großem Zuspruch. Von Suchenleiter Dr. Hansjörg Hümmer wie gewohnt perfekt organisiert konnten 19 Hunde acht verschiedener Rassen in insgesamt sieben Revieren von 21 Richtern bewertet werden. Die weiteste Anreise hatte ein Hundeführer aus Italien. Durch den Regen und die Temperaturabkühlung der vorangegangenen Nacht waren die Bedingungen für die Arbeit der Hunde ideal. Auch der Wildbesatz - Hasen und in etlichen Revieren auch Rebhühner - ließ genügend Möglichkeiten für die jungen Hunde zu, ihre Anlagen entsprechend zu zeigen. Vorstand Werner Pietschmann bedankte sich bei Dr. Hansjörg Hümmer für seine hervorragende Arbeit, bei den Revierinhabern für die zur Verfügung gestellten Reviere, bei den Richtern für ihren Einsatz und bei den Hundeführern für ihr Vertrauen. Alle angetretenen Hunde konnten schließlich ihr Zeugnis in Empfang nehmen. Suchensieger wurde die Erstlingsführerin Kerstin Arsoy mit ihrer Deutsch Kurzhaar Hündin Irma Frankonia mit 76 Punkten, die Hasenspur wurde mit sensationellen 12 Punkten bewertet. - Dr. Tanja Roppelt


Bringtreue BTR am Freitag, 29. März 2019:

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Bringtreueprüfung in Buch am Forst statt. Hierbei haben die Hunde die Aufgabe, einen zwei Stunden vorher in ca. 100m Entfernung ausgelegten Fuchs beim freien Stöbern zu finden und ohne Befehl ihrem Führer zuzutragen. So wird die Zuverlässigkeit des Gebrauchshundes im Bringen von zufällig gefundenem Wild unter Beweis gestellt. Sechs Gespanne stellten sich der Prüfung, vier konnten sie bestehen. Bei zwei Hund-Mensch-Teams wollte es an diesem Tag nicht so klappen, der ausgelegte Fuchs wurde vom Hund liegengelassen. Suchenleiter Werner Pietschmann und seine Mitrichter Hans Heinert und Gerhard Bär konnten schließlich folgenden Gespannen zur bestandenen Bringtreueprüfung gratulieren: Matthias Klemm mit KLM Anton vom Rezatgrund, Kerstin Renner-Hein mit UK Arnyek Csövarberki "Anni", Stefan Geng mit GS Kiwi vom Eixelberg und Ulla Kramer mit UK Tiszataji Vadasz Gubanc. Herzlich bedankte sich Werner Pietschmann außerdem bei den Bayerischen Staatsforsten für das zur Verfügung gestellte Prüfungsrevier. – Dr. Tanja Roppelt